| |
               |
Rückblick
|
|
Theaterbesuch «Die Schneekönigin» vom Sonntag, 15. Januar 2012
Die Pflegekinder-Aktion St. Gallen lud ihre Tageseltern und abgebenden Eltern mit den Kindern ins Theater St. Gallen ein.
147 Personen haben der Einladung Folge geleistet.
[Fotos]
|
Erster Informationsabend für interessierte Tages- und Pflegeeltern in Wattwil vom 30. November 2011
Die Aufnahme eines Pflegekindes in Tages- oder Dauerpflege in eine Familie ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, die eine sorgfältige Vorbereitung voraussetzt. Die Pflegekinder-Aktion St. Gallen führte Ende November 2011 in Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendhilfe St. Gallen und dem Tagesfamilienverein Toggenburg einen Informationsabend für interessierte Eltern durch.
Gegen 30 Personen besuchten die Veranstaltung im Thurhof. Sie erhielten Einblick in eine Tagesfamilie und eine Gastfamilie für Notfallplatzierungen, in die gesetzlichen Bestimmungen und in die Angebote des Tagesfamilienvereins Toggenburg, der Kinder- und Jugendhilfe St. Gallen und der Pflegekinder-Aktion St. Gallen.
Am Schluss der Veranstaltung wurde die Möglichkeit geboten, bei einem Apéro noch weitere Fragen zu stellen.
Der nächste Informationsabend ist in Planung und findet voraussichtlich im September 2012 in der Region Buchs statt.
|
Vorbereitungs- und Entscheidungsfindungsseminar für Pflegeeltern Herbst 2011
Die Aufnahme eines Pflegekindes in eine Familie ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, die eine sorgfältige Vorbereitung voraussetzt. Die Pflegekinder-Aktion St. Gallen führte im November/Dezember 2011 an drei Samstagen im Kirchgemeindehaus Haldenbüel in Gossau ein Vorbereitungs- und Entscheidungsseminar für interessierte Pflegeeltern durch.
Unter der Leitung von Marianne Spörri Schweizer und Ralph Schmid setzten sich 23 Personen, davon 8 Paare, an den drei Kurstagen mit wichtigen Aspekten eines Pflegeverhältnisses auseinander. Sie lernten die Aufgaben der Pflegeeltern kennen und erhielten Informationen über rechtliche und finanzielle Fragen.
Wichtige Themen waren ausserdem die speziellen Bedürfnisse eines Pflegekindes, seine Herkunftsfamilie, die Besuchskontakte sowie die Zusammenarbeit mit den Behörden. Erzählungen und Fragen an erfahrene Pflegeeltern boten Einblick in verschiedene Themenbereiche sowie in die Veränderung der Familienstruktur und sollen helfen, den Entscheidungsprozess für die Aufnahme eines Kindes zu unterstützen. Sei dies in Dauerpflege, Wochenpflege, Tagespflege oder auch als Kontaktfamilie, d.h. zur Betreuung an Wochenenden und einen Teil der Ferien. Im Laufe des dritten Tages werden jeweils auch verschiedene Möglichkeiten vorgestellt, wo interessierte Pflegeeltern sich melden können, wenn sie sich für die Aufnahme eines Kindes entschieden haben.
Das nächste 3-tägige Vorbereitungsseminar findet am 27. Oktober, 10. und 24. November 2012 in St. Gallen statt.
[Fotos]
|
Siebter Pflegefamilientag
Am 3. September 2011 wurde bereits der siebte Vernetzungsanlass für die von der Pflegekinder-Aktion St. Gallen begleiteten Pflegefamilien und einigen anders oder unbegleiteten Pflegefamilien mit Kindern in Dauer- und Wochenpflege durchgeführt. Der Familientag findet jeweils im Kirchenzentrum St. Konrad in Kronbühl/Wittenbach statt und wird finanziell unterstützt durch den Kanton. Die kleinen Kinder wurden unter der Leitung von Christine Schnidrig und ihrem Team betreut. Für die Kinder von 7 bis 15 waren Judith Schläpfer und Klara Helg zuständig. Nach der Kennenlernrunde wurde gezeichnet, gepinselt und gemalt. Es entstanden Körperbilder, Skelette, Landschaften und vieles mehr.
Nach einem gemeinsamen Einstieg mit einem Spiel referierten Frau Dr. Anna Hüberli aus Herisau und Herbert Auer von der Heilpädagogischen Lebensgemeinschaft Burgau in Flawil zum Thema: „Pflegefamilie als Neustart – Herausforderung und Chance“ unter dem Blickwinkel des neuen Traumaverständnisses. Nach den Inputs, die zum einen aufzeigten, wie wenig Platz einem Kind schon in der Gebärmutter zur Verfügung stehen kann, z.B. bei einer drogensüchtigen Mutter, wurde anhand des Nervensystems aufgezeigt was passiert, wenn ein Kind unter Dauerstress steht. Die Traumatherapie hilft, Reste von Wut und Angst im Nervensystem zu entladen. Zum anderen wurden Beispiele aus der Praxis aufgezeigt: Das Nest einrichten, bevor ein Kind in die Familie kommt, die erste Regel an etwas knüpfen, dass das Kind gerne macht. Boden geben, Boden geben, Boden geben – und wie wichtig es ist, dass die Pflegeeltern sich hinter das Kind stellen, sich mit ihm verbünden und mit ihm zusammen einen gangbaren Weg suchen – und finden. Anhand des Beispiels Hausaufgaben wurde aufgezeigt, dass es Sinn macht, dass die Pflegeeltern sich mit der Schule absprechen, um das Kind von stundenlangen Aufgaben zu befreien. Wenn die Pflegeeltern den Druck weitergeben, kommt das Kind wieder an seine alten Gefühle. Es kann nichts! Das Kind braucht Schutz und Entlastung. Und die Pflegeeltern ein ruhiges Nervensystem und die Fähigkeit, sich selber gut regulieren zu können. Tröstend zu wissen, dass das Nervensystem sich über Nacht erholt, so ist jeder Tag ein Neustart für das Pflegekind und die Pflegeeltern.
Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, um auch Fragen zu eigenen Erfahrungen und Situationen zu stellen. Jemand wollte wissen, ob es denn Heilung gäbe für Kinder, die in ihren ersten Lebensjahren stark vernachlässigt worden sind. Die Antwort darauf: Es gibt im Leben viele Chancen, ein glücklicher Mensch zu werden. Aber das ist für solche Kinder und deren Pflegeeltern mit viel Arbeit verbunden. Eine Pflegemutter schilderte, dass ihre Tochter sie nach einem Machtkampf mit dem Pflegesohn gefragt habe, ob sie denn nicht mehr das liebe Büblein von früher sehe. Da habe sie festgestellt, dass sie „die Liebe wieder hervornehmen“ müsse, und die Situation habe sich entspannt.
Zum Schluss stellte sich die neue Mitarbeiterin auf der Fachstelle, Rosemarie Raslan-Allgäuer, vor, gefolgt von einem Info-Block über Beratungs- und Kursangebote. Neu bietet die Pflegekinder-Aktion ihren Pflegeeltern Marte Meo an, ein videounterstütztes Interventionsmodell zur Unterstützung und Begleitung von Lernprozessen bei besonderen erzieherischen Herausforderungen. Anschliessend erfolgte ein viel zu kurzer Austausch über die schwierigen und die schönen Seiten des Pflegeeltern-Daseins.
[Fotos]
|
Grundkurs für Tageseltern 2011
Die Aufnahme eines fremden Kindes in die eigene Familie ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Sie erfordert viel Verständnis und Einfühlungsvermögen für die Bedürfnisse des Tageskindes sowie der eigenen Kinder. Ebenso wichtig ist eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern. Offenheit, Gesprächs- und Konfliktbereitschaft sind dafür nötig.
Ziel der Tageseltern-Ausbildung ist es, Sicherheit im Umgang mit den zu betreuenden Kindern und deren Eltern zu erlangen.
Den Grundkurs führt die Pflegekinderaktion St. Gallen in Zusammenarbeit mit dem Verband Tagesfamilien Ostschweiz (VTO) durch. Unter der Leitung von Cécile Manser nahmen 13 Teilnehmerinnen am 4-tägigen Kurs in St. Gallen teil. Wir trafen uns im Kirchgemeindehaus St. Mangen und befassten uns mit folgenden Themen: Kinder brauchen Be-Achtung; das Kind in zwei Familien; Aufgaben und Alltag der Tageseltern; die Beziehung zum Tageskind positiv gestalten; die Würde des Kindes ist unantastbar und Miteinander reden und verhandeln.
Nach dem Besuch von 4 Kurstagen erhalten die Teilnehmerinnen das Kurszertifikat das sie als Tagesmutter VTO und PASG ausweist.
[Fotos]
|
Hauptversammlung 2011 im Rathaus St. Gallen
Am 2. Mai 2011 konnte die Präsidentin, Susi Noger, 52 Anwesende zur 60. Hauptversammlung begrüssen.
Im Anschluss an die HV bedankte sich Nino Cozzio für das wertvolle Engagement und lud alle ein, mit ihm zusammen auf dem Rathausdach einen Blick über die Stadt zu werfen.
[Fotos]
|
Theaterbesuch «Pippi Langstrumpf» vom Sonntag, 6. Februar 2011
Die Pflegekinder-Aktion St. Gallen lud ihre Tageseltern und abgebenden Eltern mit den Kindern ins Theater St. Gallen ein.
158 Personen haben der Einladung Folge geleistet.
[Fotos]
|
Vorbereitungs- und Entscheidungsfindungsseminar für Pflegeeltern Herbst 2010
Die Aufnahme eines Pflegekindes in eine Familie ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, die eine seriöse Vorbereitung voraussetzt. Die Pflegekinder-Aktion St. Gallen führte Ende 2010 an drei Samstagen im Gymnasium Friedberg in Gossau ein Vorbereitungs- und Entscheidungsseminar für an Dauerpflege interessierte Pflegeeltern durch.
Unter der Leitung von Marianne Spörri Schweizer und Ralph Schmid setzten sich insgesamt 30 Personen, davon 14 Paare, an den drei Kurstagen mit wichtigen Aspekten eines Pflegeverhältnisses auseinander. Sie lernten die Aufgaben der Pflegeeltern kennen und erhielten Informationen über rechtliche und finanzielle Fragen. Wichtige Themen waren ausserdem die speziellen Bedürfnisse eines Pflegekindes, seine Herkunftsfamilie, die Besuchskontakte sowie die Zusammenarbeit mit den Behörden. Erzählungen von und Fragen an erfahrende Pflegeeltern boten Einblick in verschiedene Themen sowie in die Veränderungen der Familienstruktur und halfen, den Entscheidungsprozess für die Aufnahme eines Kindes zu unterstützen. Sei dies in Dauerpflege, Wochenpflege, Tagespflege oder auch als Kontakt- und Ferienfamilie. Im Laufe des dritten Tages werden jeweils auch die verschiedenen Möglichkeiten vorgestellt, wo sich interessierte Pflegeeltern anmelden können.
Das nächste 3-tägige Vorbereitungsseminar findet am 5. und 19. November und 3. Dezember 2011 im Kirchgemeindehaus Haldenbühl in Gossau statt.
|
Traditionelles Kerzenziehen der Pflegekinder-Aktion St. Gallen
Das gemeinsame Kerzenziehen mit Erwachsenen und Kindern fand
am 9. November 2010 in der Baracke der evangelischen Kirchgemeinde Straubenzell an der Oberstrsse 298 statt.
[Fotos]
|
Zweiter Aufbaukurs für Aufsichtspersonen im Pflegekinderwesen
Pflegefamilien leisten einen wichtigen Beitrag im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe und sollen deshalb Unterstützung und Anerkennung für ihre Arbeit erhalten. Ebenso muss eine gute Kontrolle über die Entwicklung des Kindes gewährleistet sein. In diesem Spannungsfeld sind Behördenmitglieder wie Aufsichtspersonen anspruchsvollen Erwartungen ausgesetzt.
Seit 2007 wird jährlich ein Grundkurs für Aufsichtspersonen in verschiedenen Regionen im Kanton durchgeführt: Buchs, Wattwil, Gossau und Rorschach. Der erste Aufbaukurs wurde am 30. Oktober 2009 in Rorschach angeboten der zweite Aufbaukurs wurde am 29. Oktober 2010 im Thurpark in Wattwil durchgeführt. Auch dieses Angebot wurde finanziell unterstützt durch den Kanton St. Gallen. 17 Teilnehmer/-innen haben daran teilgenommen. Im Zentrum stand das Thema „Der Jahresbesuch“. Auch eigene Beispiele konnten eingereicht und bearbeitret werden.
Folgende Fragen wurden im Kurs diskutiert:
- Worauf muss/kann ich bei der jährlichen Aufsicht achten?
- Welche (Kern)-Fragen darf/muss ich stellen?
Ziel der beiden Kursangebote ist es, die Handlungssicherheit der im Pflegekinderwesen verantwortlichen Personen zu stärken und die Mandatsträgerinnen und Mandatsträger untereinander zu vernetzen.
Kursleitung
Monika Rohner Bühlmann, Pflegekinderaufsicht Stadt St.Gallen und Heidi Mattmüller, Leiterin der Fachstelle Pflegekinder-Aktion St.Gallen
Der nächste Grundkurs findet am Freitag, 24. Juni 2011, im Thurpark in Wattwil statt. Der nächste Aufbaukurs ist für Freitag, 28. Oktober 2011, im Zentrum St. Kolumban in Rorschach geplant.
|
Treffen für Eltern, deren Kinder im Alltag nicht mit ihnen zusammenleben
Am 11. September 2010 veranstalteten tipiti und die Pflegekinder-Aktion St. Gallen gemeinsam den ersten Vernetzungsanlass für Eltern der von ihnen begleiteten Pflegeverhältnisse/Pflegekinder. Drei Mütter und ein Paar sind der Einladung gefolgt. Weitere interessierte Mütter oder Väter mussten arbeiten oder hatten gerade an diesem Tag ihr Kind oder ihre Kinder zu Besuch.
Die fünf Gäste trafen am Samstagvormittag im Offenen Haus in St. Gallen ein. Nach einer Kennenlern-Runde wurde gemeinsam grilliert, anschliessend fand eine geleitete Austauschrunde statt, um die Bedürfnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufzunehmen. Unter der Leitung von Rosmarie Mühlbacher und Heidi Mattmüller erklärten die Teilnehmenden, ob und weshalb ihnen weitere Austauschtreffen wichtig sind und wie oft und in welcher Form sie sich solche Treffen vorstellen könnten.
Eine Mutter erklärte, sie habe sich schon einmal überlegt, eine Art Selbsthilfegruppe ins Leben zu rufen, um mit Menschen in einer ähnlichen Situation zu diskutieren. Einige wünschen sich monatliche Treffen an einem Abend, am Anfang begleitet, mit der Zeit unbegleitet. Für andere wäre ein Austausch 1 bis 2 x pro Jahr an einem Samstag gut. Fazit: Ein Samstagsangebot einmal pro Jahr – mit frühzeitiger Bekanntgabe des Termins, und, als Versuch, eine Austauschgruppe in der Stadt St. Gallen, die sich einmal pro Monat trifft. Lieber in einem Sitzungszimmer als in einem Kaffee, weil sie sich da ungestörter fühlen – oder es vielleicht ausprobieren müssten, was besser passt. Die Idee der Selbsthilfegruppe der einen Mutter wird weiter verfolgt in Zusammenarbeit mit der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen St. Gallen.
In der Einladung haben wir geschrieben, dass Eltern einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des Pflegeverhältnisses beitragen können. Spannend war zu hören, dass von den Teilnehmenden alle in gutem Einvernehmen mit der Pflegefamilie sind, sie haben das Gefühl, gut informiert zu werden über ihre Kinder und sie haben erfahren, dass die Pflegemutter ihnen die Rolle als Mutter nicht streitig machen will und eine Mutter ist überzeugt, dass das auch gar nicht gelingen würde. Zufall? Oder fühlten sich nur diejenigen Eltern angesprochen? Wir haben auch beim Verteiler eine Auswahl getroffen: Geschiedene Eltern, die sich nicht sehen möchten, Eltern, die gegen den Entscheid der Vormundschaftsbehörde im Widerstand sind, Eltern mit Suchtkrankheiten usw. wurden nicht eingeladen.
Irmela Wiemann sagt zu diesem Thema: „Doch solche (Anm. der Verfasserin: Informationen und Fortbildungen für Herkunftseltern – unabhängig von der fallzuständigen sozialen Fachkraft – in kleinen Gruppen) gibt es viel zu selten und nicht alle Eltern können sie annehmen.“ Die PA-SG und tipiti bleiben auf jeden Fall dran:
Das Datum für den nächsten Elterntag steht bereits fest: Samstag, 25. Juni 2011.
|
Sechster Pflegefamilientag zum Thema Empathie
Am 4. September 2010 wurde der sechste Vernetzungsanlass für die von Pflegekinder-Aktion St. Gallen begleiteten Pflegefamilien und einigen anders oder unbegleiteten Pflegefamilien mit Kindern in Dauerpflege durchgeführt. Der Familientag findet jeweils im Kirchenzentrum St. Konrad in Kronbühl/Wittenbach statt und wird finanziell unterstützt durch den Kanton. Die kleinen Kinder wurden unter der Leitung von Christine Schnidrig und ihrem Team betreut, erstmals mit einem Ausflug in die Umgebung zum „Schlangebrot bräteln“ sowie einem Besuch auf dem neuen Spielplatz. Für die Kinder von 7 bis 12 waren Andrea Eugster und Susanne Bürgi zuständig. Nach der Kennenlernrunde wurde getanzt und gespielt. Die Jugendlichen waren dieses Mal nicht mit dabei, sie haben sich letztes Jahr Ausschlafen und Shoppen gewünscht! Eine Jungendliche hat sich angemeldet und bei der Betreuung der kleinen Kinder mitgeholfen.
Die Pflegeeltern arbeiteten während rund drei Stunden am übergeordneten Thema «Empathie». Unter der Leitung von Marlen Bolliger, Haennes Kunz und Heidi Mattmüller setzten sie sich mit den Themen «Wohlwollendes Hypothetisieren» auseinander: Welche Gedanken mache ich mir über andere Menschen? Nach kurzen Inputs übten sich Teilnehmende, die sich nur wenig kennen, zu viert und äusserten wohlwollende Vermutungen und Fantasien über die andere Person. Später arbeiteten die Pflegeeltern in Kleingruppen am Thema «Wohlwollendes Hypothetisieren bezüglich Herkunftseltern und Kinder». Was könnte sich hinter einem bestimmten Verhalten „verbergen“, wenn ich davon ausgehe, dass das Verhalten für die andere Person Sinn macht? Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, auch eigene Situationen zu besprechen. Zum Schluss, nach einer „Empathie-Dusche“, die Frage, ob der jährliche Begegnungstag noch einem Bedürfnis entspreche. Dazu folgende Aussagen: „Wir kommen wegen unserer Pflegetochter. Für sie ist es die einzige Möglichkeit, andere Pflegekinder kennenzulernen.“ Oder: „Ich verstehe nicht, dass das Angebot nicht von allen Leuten, die eingeladen werden, genutzt wird.“ Und: „Ich kann mich im Dorf bestens mit Eltern austauschen, aber nicht mit Pflegeeltern. Hier fühle ich mich verstanden.“
[Fotos]
|
Vierter Grundkurs für Aufsichtspersonen im Pflegekinderwesen
Pflegefamilien leisten einen wichtigen Beitrag im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe und sollen deshalb Unterstützung und Anerkennung für ihre Arbeit erhalten. Ebenso muss eine gute Kontrolle über die Entwicklung des Kindes gewährleistet sein. In diesem Spannungsfeld sind Behördenmitglieder wie Aufsichtspersonen anspruchsvollen Erwartungen ausgesetzt.
Am Freitag, 25. Juni 2010, hat bereits der vierte Grundkurs im Stadthof in Rorschach stattgefunden, auch dieses Jahr wieder mit finanzieller Unterstützung des Kantons St. Gallen. 20 Teilnehmer/-innen haben daran teilgenommen.
Folgende Fragen wurden im Kurs diskutiert:
- Was macht eine Familie zu einer guten Pflegefamilie?
- Was muss ich klären, um das herauszufinden?
- Welches sind die gesetzlichen/fachlichen Grundlagen?
- An wen kann ich mich wenden, wenn ich einmal unsicher bin?
Ziel dieser Weiterbildung war es, die Handlungssicherheit der im Pflegekinderwesen verantwortlichen Personen zu stärken und die Mandatsträgerinnen und Mandatsträger untereinander zu vernetzen.
Kursleitung
Monika Rohner Bühlmann, Pflegekinderaufsicht Stadt St.Gallen und Heidi Mattmüller, Leiterin der Fachstelle Pflegekinder-Aktion St.Gallen
|
Grundkurs für Tageseltern 2010
Vom 29. Mai 2010 - 19. Juni 2010 haben 16 Frauen und 2 Männer an der Tageseltern-Ausbildung der Pflegekinderaktion und des VTO (Verband Tagesfamilien Ostschweiz) teilgenommen. Der Kurs fand an drei Samstagen im Kirchgemeindehaus St. Mangen in St. Gallen statt. Folgende Themen wurden behandelt: Kinder brauchen Be-Achtung; das Kind in zwei Familien; Aufgaben und Alltag der Tageseltern; die Beziehung zum Tageskind positiv gestalten; die Würde des Kindes ist unantastbar.
Die Erfahrung zeigt, dass die Aufnahme eines fremden Kindes in die eigene Familie eine anspruchsvolle Aufgabe ist, die Verständnis und Einfühlungsvermögen für die Bedürfnisse des Kindes erfordert. Ebenso wichtig ist eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern. Sie bedingt Offenheit, Gesprächs- und Konfliktbereitschaft. Ziel der Tageseltern-Ausbildung ist es, Sicherheit zu gewinnen im Umgang mit den zu betreuenden Kindern und deren Eltern.
Am 26. Juni 2010 haben wir einen Weiterbildungstag zum Thema Miteinander reden und verhandeln durchgeführt. 2 Männer und 12 Frauen haben daran teilgenommen. Wir haben uns mit verschiedenen Formen der Kommunikation beschäftigt und anhand vieler Fallbespiele geübt.
Die TeilnehmerInnen die alle vier Kurstage besucht haben, erhielten ein Kurszertifikat, das sie als Tagesmutter / Tagesvater VTO & PASG ausweist.
Fotos
|
Hauptversammlung 2010 im Historischen und Völkerkundemuseum
Am 4. Mai 2010 besuchten 43 Personen die Hauptversammlung der Pflegekinder-Aktion St. Gallen.
Im Anschluss an die HV bot Frau Monika Mähr eine Führung durch das Kindermuseum an.
[Fotos]
|
Theaterbesuch «Das Gespenst von Canterville» vom Sonntag, 3. Januar 2010
Die Pflegekinder-Aktion St. Gallen lud ihre Tageseltern und abgebenden Eltern mit den Kindern ins Theater St. Gallen ein.
120 Personen haben der Einladung Folge geleistet.
|
Vorbereitungs- und Entscheidungsfindungsseminar für interessierte Pflegeeltern
Die Aufnahme eines Pflegekindes in eine Familie ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, die eine seriöse Vorbereitung voraussetzt. Die Pflegekinder-Aktion St. Gallen führte auch diesen Herbst an drei Samstagen (31. Oktober, 14. und 28. November 2009) in Gossau ein Vorbereitungs- und Entscheidungsseminar für an Dauerpflege interessierte Pflegeeltern durch.
17 Personen, acht Paare und eine Einzelperson, setzten sich unter der Leitung von Marianne Spörri Schweizer und Ralph Schmid an drei Kurstagen mit wichtigen Aspekten eines Pflegeverhältnisses auseinander. Sie lernten die Aufgaben der Pflegeeltern kennen und erhielten Informationen über rechtliche und finanzielle Fragen. Wichtige Themen waren ausserdem die speziellen Bedürfnisse eines Pflegekindes, seine Herkunftsfamilie, die Besuchskontakte sowie die Zusammenarbeit mit den Behörden. Beziehungsnetze boten Einsicht in die Veränderungen der Familienstruktur und halfen, den Entscheidungsprozess für die Aufnahme eines Kindes zu unterstützen. Sei dies in Dauerpflege, Wochenpflege, Tagespflege oder auch als Kontakt- und Ferienfamilie.
Das nächste 3-tägige Vorbereitungsseminar findet am 6. und 20. November sowie 4. Dezember 2010 in Gossau statt.
Fotos
|
Grundkurs für Tageseltern 2009
Unseren diesjährigen Grundkurs konnten wir mit 10 Teilnehmerinnen durchführen. Am 7. und 21. November 2009 trafen wir uns im Kirchgemeindehaus St. Otmar in St.Gallen. Da zwei Kursteilnehmerinnen bereits Kinder betreuen, gab es regen Austausch über die Aufgaben einer Tagesmutter.
Die Erfahrung zeigt, dass die Aufnahme eines fremden Kindes in die eigene Familie eine anspruchsvolle Aufgabe ist, die Verständnis und Einfühlungsvermögen für die Bedürfnisse des Kindes erfordert. Ebenso wichtig ist eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern. Sie bedingt Offenheit, Gesprächs- und Konfliktbereitschaft. Ziel des Grundkurses ist es, Sicherheit zu gewinnen im Umgang mit den zu betreuenden Kindern und deren Eltern.
Dies war unser letzter 2-tägiger Grundkurs. Da auch im Bereich der Tageselternausbildung mehr auf Qualität geachtet wird, wird der Kurs ab 2010 drei Tage dauern.
Fotos
Traditionelles Kerzenziehen der Pflegekinder-Aktion St. Gallen
Das gemeinsame Kerzenziehen mit Erwachsenen und Kindern fand
am 10. November 2009 im Quartiertreffpunkt BiWi statt.
[Fotos]
|
|
Erster Aufbaukurs für Aufsichtspersonen im Pflegekinderwesen
Pflegefamilien leisten einen wichtigen Beitrag im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe und sollen deshalb Unterstützung und Anerkennung für ihre Arbeit erhalten. Ebenso muss eine gute Kontrolle über die Entwicklung des Kindes gewährleistet sein. In diesem Spannungsfeld sind Behördenmitglieder wie Aufsichtspersonen anspruchsvollen Erwartungen ausgesetzt.
Nach der Durchführung von drei Grundkursen in verschiedenen Regionen im Kanton (Buchs, Wattwil, Gossau) wurde am 30. Oktober 2009 der erste Aufbaukurs im Stadthof in Rorschach durchgeführt, auf Wunsch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Grundkurs in Gossau ausschliesslich für Aufsichtspersonen. Der Kurs wurde wieder finanziell unterstützt durch den Kanton St. Gallen. 21 Teilnehmer/-innen haben daran teilgenommen und eigene Beispiele eingereicht oder eingebracht.
Folgende Fragen wurden im Kurs diskutiert:
- Worauf muss/kann ich bei der jährlichen Aufsicht achten?
- Welche (Kern)-Fragen darf/muss ich stellen?
- Wie gehe ich mit schwierigen Situationen um (z.B. Ablehnung einer Bewilligung)?
Ziel dieser Weiterbildungen ist es, die Handlungssicherheit der im Pflegekinderwesen verantwortlichen Personen zu stärken und die Mandatsträgerinnen und Mandatsträger untereinander zu vernetzen.
Kursleitung
Monika Rohner Bühlmann, Pflegekinderaufsicht Stadt St.Gallen und Heidi Mattmüller, Leiterin der Fachstelle Pflegekinder-Aktion St.Gallen
Der nächste Grundkurs findet am am 25. Juni 2010 in Rorschach statt. Der nächste Aufbaukurs ist für den 29. Oktober 2010 in Wattwil geplant.
|
Fünfter Pflegefamilientag zum Thema Empathie
Am 5. September 2009 veranstaltete die Pflegekinder-Aktion St. Gallen den fünften Vernetzungsanlass für die von ihr begleiteten Pflegefamilien und erstmals auch für unbegleitete Pflegefamilien mit Kindern in Dauerpflege. Der Familientag wurde finanziell unterstützt durch den Kanton. 15 Familien, 28 Erwachsene und 31 Kinder und Jugendliche, hatten sich angemeldet, fast alle trafen am Samstagmorgen im Kirchenzentrum St. Konrad in Kronbühl/Wittenbach ein. Die kleinen Kinder wurden unter der Leitung von Annelies Rau und ihrem Helferteam im Hort betreut, erstmals mit einem Bastelangebot von Christine Schnidrig. Nach dem Kennenlernspiel wurden die Kinder und Jugendlichen in Begleitung von Bettina Wollinsky und Susanne Bürgi nach St.Gallen ins Museum gefahren, wo sie an der Führung «Schatzsuche» teilnahmen.
Die Pflegeeltern arbeiteten während rund drei Stunden am übergeordneten Thema «Empathie». Unter der Leitung von Marlen Bolliger, Haennes Kunz, Stefan und Heidi Mattmüller setzten sie sich mit den Themen «Wolfssprache» und «Giraffensprache» aus der Gewaltfreien Kommunikation nach M. B. Rosenberg auseinander: Was sind typische Merkmale der jeweiligen Sprache, und was bewirkt sie beim Gegenüber? Nach zwei kurzen Inputs beschäftigten sich die Teilnehmenden zu zweit mit der Wolfsprache und arbeiteten in Kleingruppen an «Sternstunden der Giraffensprache». Die Pflegeeltern nutzten die Gelegenheit, eigene Situationen, positive und negative, einzubringen und auszutauschen. Sie betonten, wie wichtig und anregend ein jährlicher Begegnungstag für sie und für ihre Pflegekinder ist. Eine Pflegemutter, die erstmals mit dabei war, konnte kaum verstehen, dass nicht viel mehr Pflegefamilien dieses Angebot nutzen. Für neue ist die Schwelle hoch. Ob bereits 2010 zwei Pflegefamilientage in unterschiedlichen Regionen angeboten werden, ist noch offen.
Fotos
|
Dritte Weiterbildung (Grundkurs) für Aufsichtspersonen und Behördenmitglieder im Pflegekinderwesen
Pflegefamilien leisten einen wichtigen Beitrag im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe und sollen deshalb Unterstützung und Anerkennung für ihre Arbeit erhalten. Ebenso muss eine gute Kontrolle über die Entwicklung des Kindes gewährleistet sein. In diesem Spannungsfeld sind Behördenmitglieder wie Aufsichtspersonen anspruchsvollen Erwartungen ausgesetzt.
Am 5. Juni 2009 hat bereits der dritte Kurs (Grundkurs) im Andreaszentrum in Gossau stattgefunden, wieder mit finanzieller Unterstützung des Kantons St. Gallen. 20 Teilnehmer/-innen, Behördenmitglieder und insbesondere Pflegekinderaufsichtspersonen, haben daran teilgenommen. Auf besonderen Wunsch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird der erste Aufbaukurs vom 30. Oktober 2009 im Stadthof in Rorschach explizit für Aufsichtspersonen ausgeschrieben.
Folgende Fragen wurden im Kurs diskutiert:
- Was macht eine Familie zu einer guten Pflegefamilie?
- Was muss ich klären, um das herauszufinden?
- Welches sind die gesetzlichen/fachlichen Grundlagen?
- An wen kann ich mich wenden, wenn ich einmal unsicher bin?
Ziel dieser Weiterbildung war es, die Handlungssicherheit der im Pflegekinderwesen verantwortlichen Personen zu stärken und die Mandatsträgerinnen und Mandatsträger untereinander zu vernetzen.
Kursleitung
Monika Rohner Bühlmann, Pflegekinderaufsicht Stadt St.Gallen und Heidi Mattmüller, Leiterin der Fachstelle Pflegekinder-Aktion St.Gallen
|
Hauptversammlung 2009 im Hörsaal des Kinderspitals
Am 5. Mai 2009 besuchten rund 50 Personen die Hauptversammlung 2009 der Pflegekinder-Aktion St. Gallen.
Im Anschluss an die HV stellte Frau Dolores Waser Balmer, Leiterin Schlupfhuus, das Kinderschutzzentrum des Kinderspitals vor.
[Fotos]
Theaterbesuch vom Samstag, 17. Januar 2009 |
Auf unsere Einladung haben 124 Personen die Vorstellung des Familienstücks «Räuber Hotzenplotz» im Theater St. Gallen besucht.
[Fotos]
|
Traditionelles Kerzenziehen
58 Kinder und Erwachsene haben am 2. Dezember 2008 am gemeinsamen Kerzenziehen in der Baracke der evangelischen Kirchgemeinde Straubenzell an der Oberstrasse 298 teilgenommen.
Die Pflegekinder-Aktion St.Gallen schenkt die Kerzen als kleines Dankeschön und zur Einstimmung auf die vorweihnachtliche Zeit.
[Fotos]
|
Vorbereitungs- und Entscheidungsfindungsseminar für Pflegeeltern Herbst 2008
Die Aufnahme eines Pflegekindes in eine Familie ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, die eine seriöse Vorbereitung voraussetzt. Die Pflegekinder-Aktion St. Gallen führte an drei Samstagen (25. Oktober. 15. und 29. November 2008) in Gossau ein Vorbereitungs- und Entscheidungsseminar für an Wochen- und/oder Dauerpflege interessierte Pflegeeltern durch.
23 Personen setzten sich unter der Leitung von Marianne Spörri Schweizer und Ralph Schmid an drei Kurstagen mit wichtigen Aspekten eines Pflegeverhältnisses auseinander. Sie lernten die Aufgaben der Pflegeeltern kennen und erhielten Informationen über rechtliche und finanzielle Fragen. Wichtige Themen waren ausserdem die speziellen Bedürfnisse eines Pflegekindes, seine Herkunftsfamilie, die Besuchskontakte sowie die Zusammenarbeit mit den Behörden. Beziehungsnetze boten Einsicht in die Veränderungen der Familienstruktur und halfen, den Entscheidungsprozess für die Aufnahme eines Kindes zu unterstützen. Sei dies in Dauerpflege, Wochenpflege, Tagespflege oder auch als Kontakt- und Ferienfamilie.
Das nächste 3-tägige Vorbereitungsseminar findet am 18. und 25. April sowie 9. Mai 2009 in St.Gallen statt.
Mehr zum nächsten Seminar finden Sie hier [LINK].
|
Weiterbildungsabend vom 5. November 2008
Am 5. November 2008 führte die Pflegekinder-Aktion einen Weiterbildungskurs zum Thema „Ernährung von Kleinkindern bis ins Vorschulalter“ durch.
Als Gastreferentin führte Frau Yvonne Clavadetscher, Ernährungsberaterin, durch den Abend. Anhand der Lebensmittelpyramide, eigenen Unterlagen und „gluschtigen“ Rezepten zeigte sie auf, worauf besonders bei der Ernährung im Vorschulalter zu achten ist.
9 Teilnehmerinnen (Tages- und Pflegeeltern sowie abgebende Eltern) gingen mit vielen neuen Anregungen nach Hause.
|
Zweite Weiterbildung für Aufsichtspersonen und Behördenmitglieder im Pflegekinderwesen
Pflegefamilien leisten einen wichtigen Beitrag im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe und sollen deshalb Unterstützung und Anerkennung für ihre Arbeit erhalten. Ebenso muss eine gute Kontrolle über die Entwicklung des Kindes gewährleistet sein. In diesem Spannungsfeld sind Behördenmitglieder wie Aufsichtspersonen anspruchsvollen Erwartungen ausgesetzt.
Am 31. Oktober 2008 hat der zweite Kurs im Kongresszentrum Thurpark in Wattwil stattgefunden, erstmals mit finanzieller Unterstützung des Kantons St.Gallen. 21 Teilnehmer/-innen, insbesondere Pflegekinderaufsichtspersonen, haben daran teilgenommen. Weitere Interessentinnen und Interessenten aus dem Kanton Thurgau mussten leider zurückgestellt werden.
Folgende Fragen wurden im Kurs diskutiert:
- Was macht eine Familie zu einer guten Pflegefamilie?
- Was muss ich klären, um das herauszufinden?
- Welches sind die gesetzlichen/fachlichen Grundlagen?
- An wen kann ich mich wenden, wenn ich einmal unsicher bin?
Ziel dieser Weiterbildung war es, die Handlungssicherheit der im Pflegekinderwesen verantwortlichen Personen zu stärken und die Mandatsträgerinnen und Mandatsträger untereinander zu vernetzen.
Kursleitung
Monika Rohner Bühlmann, Pflegekinderaufsicht Stadt St.Gallen und Heidi Mattmüller, Leiterin der Fachstelle Pflegekinder-Aktion St.Gallen
|
Vierter Pflegefamilientag
Am 13. September 2008 veranstaltete die Pflegekinder-Aktion St. Gallen den vierten Vernetzungsanlass für die von ihr begleiteten Pflegefamilien mit Kindern in Dauerpflege. Der Familientag wurde erstmals finanziell unterstützt durch den Kanton.
10 Familien, total 19 Erwachsene und 22 Kinder und Jugendliche versammelten sich am Samstagmorgen bei Regenwetter im Kirchenzentrum St. Konrad in Wittenbach. Die kleinen Kinder und Pflegekinder wurden im Hort betreut. Nach der traditionellen Kutschenfahrt für die grösseren widmeten sich die Kinder zwischen 6 und 11 Jahren dem Kochprogramm, unterbrochen durch Spielsequenzen. Die Jugendlichen setzten sich dieses Mal mit dem Thema «Familie» auseinander und stellten unter der Leitung von Bettina Wollinsky Collagen her.
Die Pflegeeltern arbeiteten während drei Stunden am übergeordneten Thema «Empathie» vom letzten Jahr weiter. Unter der Leitung von Marlen Bolliger und Heidi Mattmüller setzten sie sich mit den Themen «Aktives Zuhören» und «Ich-Botschaften» auseinander: Was passiert, wenn mein Gegenüber während des Gesprächs plötzlich auf die Uhr schaut oder sich mit dem Handy beschäftigt? Was ist der Unterschied zwischen einer Du-Botschaft und einer Ich-Botschaft? Nach einem kurzen Input beschäftigten sich die Teilnehmenden in Kleingruppen mit verschiedenen Beispielen. Die Pflegeeltern nutzten die Gelegenheit, eigene Situationen einzubringen und im Rollenspiel wertvolle Erfahrungen zu machen. Sie betonten auch diesmal, wie wichtig und anregend ein jährlicher Begegnungstag für sie und auch für ihre Pflegekinder ist.
[Fotos]
|
Vorbereitungsseminar für Pflegeeltern Frühling 2008
die Aufnahme eines Pflegekindes in eine Familie ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, die eine seriöse Vorbereitung bedingt. Die Pflegekinder-Aktion St. Gallen führte an drei Samstagen (9. und 23. Februar, 1. März 2008) in St. Gallen ein Vorbereitungs- und Entscheidungsseminar für an Wochen- und/oder Dauerpflege interessierte Pflegeeltern durch.
15 Personen setzten sich an drei Kurstagen mit wichtigen Aspekten eiens Pflegeverhältnisses auseinander. Sie lernten die Aufgaben der Pflegeeltern kennen und erhielten Informationen über rechtliche und finanzielle Fragen. Wichtige Themen waren ausserdem die speziellen Bedürfnisse eines Pflegekindes, seine Herkunftsfamilie, die Besuchskontakte sowie die Zusammenarbeit mit den Behörden. Familienaufstellungen boten Einsicht in die Veränderungen der Familienstruktur und halfen, den Entscheidungsprozess für die Aufnahme eines Kindes zu unterstützen. Sei dies in Dauerpflege, Wochenpflege, Tagespflege oder auch als Kontakt- und Ferienfamiilie.
Das nächste Vorbereitungsseminar findet am 25. Oktober, 15. und 22. November 2008 statt.
[Fotos]
|
Grundkurs Frühling 2008
Am Montag, 21. und 28. April, sowie am 5. Mai 2008 konnte die Pflegekinder-Aktion St. Gallen den ersten Abendgrundkurs in diesem Jahr mit zehn Personen durchführen. Der Kurs richtet sich an Tageseltern, die noch nicht oder erst seit kurzem ein Kind betreuen, sowie an Eltern und weitere interessierte Personen. Die Kurskosten werden von der Pflegekinder-Aktion St. Gallen übernommen.
Die Erfahrung zeigt, dass die Aufnahme eines fremden Kindes in die eigene Familie eine anspruchsvolle Aufgabe ist, die Verständnis und Einfühlungsvermögen für die Bedürfnisse des Kindes erfordern. Ebenso wichtig ist eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern. Sie bedingt Offenheit, Gesprächs- und Konfliktbereitschaft. Ziel des Grundkurses ist es, Sicherheit zu gewinnen im Umgang mit den zu betreuenden Kindern und deren Eltern.
Folgende Themen wurden im Kurs behandelt:
- Die Aufgaben der Pflegekinder-Aktion St. Gallen
- Verschiedene Formen von Muttersein
- Meine Familie mit/ohne Tageskind
- Unterschiedliche Erziehungsstile
- Gegenseitige Erwartungen
- Das Erstgespräch
- Was braucht ein Kind?
- Die Einführungszeit
- Förderliche Zusammenarbeit mit den Eltern
- Probleme und Lösungsansätze
[Fotos]
|
Kinderfest im Pflegeheim St. Otmar: 30 Jahre Fachstelle Kinderbetreuung
Aus Anlass des Jubiläums 30 Jahre Fachstelle Kinderbetreuung lud die Pflegekinder-Aktion eine grosse Kinderschar mit ihren Tages-, Pflegeeltern und Eltern ins frisch renovierte Pflegeheim St. Otmar ein. Mirta Ammann nahm ihr junges und altes Publikum auf eine höchst unterhaltsame Reise mit der Lilaloki und dem Schueh ohni Rueh mit.
[Fotos]
|
Hauptversammlung 2008 im Festsaal der Ortsbürgergemeinde
Der Festsaal im Stadthaus der Orstbürgergemeinde St. Gallen bot den richtigen Rahmen: rund 50 Personen wohnten am 6. Mai 2088 der festlichen Hauptversammlung der Pflegekinder-Aktion St. Gallen bei. Vereinsmitglieder, Gäste aus Stadt und Kanton und befreundete Organisationen feierten mit uns, dem jungen Pianisten Elias Bernet und dem Ortsbürgerpräsidenten Arno Noger 30 Jahre Fachstelle Kinderbetreuung.
[Fotos]
|
Theaterbesuch «der kleine Prinz» vom Samstag, 12. Januar 2008
Auf unsere Einladung haben 134 Personen die Vorstellung des Familienstücks «der kleine Prinz»
im Theater St. Gallen besucht.
|
Grundkurs Herbst 2007
Am Samstag, 3. und 10. November 2007 konnte die Pflegekinder-Aktion St. Gallen den zweiten Grundkurs in diesem Jahr mit sechs (statt zehn) Personen durchführen. Vier mussten den Kurs wegen Krankheit absagen. Der Kurs richtet sich an Tageseltern, die noch nicht oder erst seit kurzem ein Kind betreuen, sowie an Eltern und weitere interessierte Personen. Die Kurskosten werden von der Pflegekinder-Aktion St. Gallen übernommen.
Die Erfahrung zeigt, dass die Aufnahme eines fremden Kindes in die eigene Familie eine anspruchsvolle Aufgabe ist, die Verständnis und Einfühlungsvermögen für die Bedürfnisse des Kindes erfordern. Ebenso wichtig ist eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern. Sie bedingt Offenheit, Gesprächs- und Konfliktbereitschaft. Ziel des Grundkurses ist es, Sicherheit zu gewinnen im Umgang mit den zu betreuenden Kindern und deren Eltern.
Folgende Themen wurden im Kurs behandelt:
- Die Aufgaben der Pflegekinder-Aktion St. Gallen
- Verschiedene Formen von Muttersein
- Meine Familie mit/ohne Tageskind
- Unterschiedliche Erziehungsstile
- Gegenseitige Erwartungen
- Das Erstgespräch
- Was braucht ein Kind?
- Die Einführungszeit
- Förderliche Zusammenarbeit mit den Eltern
- Probleme und Lösungsansätze
[Fotos]
|
Traditionelles Kerzenziehen der Pflegekinder-Aktion St. Gallen
Das gemeinsame Kerzenziehen mit Erwachsenen und Kindern fand
am 6. November 2007 im Quartiertreffpunkt BiWi statt.
[Fotos]
|
Pilotkurs: Weiterbildung für Aufsichtspersonen und Behördenmitglieder im Pflegekinderwesen
Am 27. Oktober 2007 hat der Pilotkurs im Berufsbildungszentrum in Buchs stattgefunden. 22 Teilnehmer/-innen, insbesondere Pflegekinderaufsichtspersonen, haben daran teilgenommen. Sieben weitere Anmeldungen sowie weitere Interessentinnen und Interessenten mussten zurückgestellt werden.
Pflegefamilien leisten einen wichtigen Beitrag und sollen deshalb Unterstützung und Anerkennung für ihre Arbeit erhalten. Ebenso muss eine gute Kontrolle über die Entwicklung des Kindes gewährleistet sein. In diesem Spannungsfeld sind Behördenmitglieder wie Aufsichtspersonen anspruchsvollen Erwartungen ausgesetzt.
Folgende Fragen wurden im Kurs diskutiert:
- Was macht eine Familie zu einer guten Pflegefamilie?
- Was muss ich klären, um das herauszufinden?
- Welches sind die gesetzlichen/fachlichen Grundlagen?
- An wen kann ich mich wenden, wenn ich einmal unsicher bin?
Ziel dieser Weiterbildung war es, die Handlungssicherheit der im Pflegekinderwesen verantwortlichen Personen zu stärken und die Mandatsträgerinnen und Mandatsträger untereinander zu vernetzen.
Kursleitung
Heidi Mattmüller, Leiterin der Fachstelle Pflegekinder-Aktion St.Gallen und Andrea Keller, Leiterin der Fachstelle Pflegekinder Thurgau
|
| |
3. Pflegeeltern-/Pflegefamilientag
Am 25. August 2007 veranstaltete die Pflegekinder-Aktion St. Gallen den dritten Pflegeeltern-Tag für die von ihr begleiteten Pflegefamilien mit Kindern in Dauerpflege.
24 Erwachsene und 21 Kinder und Jugendliche versammelten sich am Samstagmorgen bei strahlendem Wetter im Kirchenzentrum St. Konrad in Wittenbach. Die kleinen Kinder und Pflegekinder wurden im Hort betreut, während die Kinder ab 6 Jahren und die Jugendlichen auch dieses Jahr an einer Kutschenfahrt teilnahmen. Anschliessend widmeten sich die Kinder zwischen 6 und 12 Jahren dem Kochprogramm, unterbrochen durch Spielsequenzen. Die Jugendlichen stellten unter der Leitung von Beata Wrzeszcz Gipsmasken her und setzten sich mit dem Thema „Vertrauen“ auseinander.
Die Pflegeeltern arbeiteten mit Heidi Mattmüller am Thema „Empathie“. Empathisch sein, wie geht das? Wann fühle ich mich verstanden? Anstatt Empathie anzubieten, haben wir oft einen starken Drang, Ratschläge zu geben oder zu beschwichtigen und unsere eigene Position oder unsere eigenen Gefühle darzulegen.
Nach einem kurzen Input aus „Gewaltfreie Kommunikation“ von Marshall B. Rosenberg beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Gruppen mit verschiedenen Fragen und Beispielen. Empathisch reagieren beginnt mit der Frage: Was empfindet das Gegenüber in diesem Augenblick? Es bedeutet, für einen Moment die Perspektive zu wechseln. Die Gelegenheit, selber eine Situation aus dem Alltag durchzuspielen, wurde von den Teilnehmenden genutzt. Wie fühlt es sich an, wenn ich verstanden werde? Was machte es aus, dass ich verstanden werde?
Auch dieses Mal betonten die Pflegeeltern, wie wichtig ein jährlicher Begegnungstag für sie und die Kinder sei.
[Fotos]
|
Weiterbildungsabend vom 13. Juni 2007 «Umgang mit Stress - Kinder»
Am 17. Januar 2007 führte die Pflegekinder-Aktion einen Weiterbildungsabend zum Thema „Umgang mit Stress – Erwachsene“ durch. Am 13. Juni 2007 folgte der Weiterbildungsabend zum Thema „Umgang mit Stress - Kinder“.
19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Tages- und Pflegeeltern sowie abgebende Eltern) setzten sich in einer Gruppenarbeit mit dem Stress ihrer Kinder auseinander und überlegten sich mögliche Bewältigungsstrategien dazu. Dazwischen erlebten die Erwachsenen kurze Übungssequenzen zum Stressabbau, die sich für Kinder eignen. Zum Beispiel eine Gedankenreise.
[Fotos]
[Auszug aus der Präsentation als Download]
|
|
Grundkurs Frühling 2007
Am Samstag, 5. und 12. Mai 2007 konnte die Pflegekinder-Aktion St. Gallen den ersten Grundkurs in diesem Jahr mit neun Personen durchführen. Der Kurs richtet sich an Tageseltern, die noch nicht oder erst seit kurzem ein Kind betreuen, sowie an Eltern und weitere interessierte Personen. Die Kurskosten werden von der Pflegekinder-Aktion St. Gallen übernommen.
Die Erfahrung zeigt, dass die Aufnahme eines fremden Kindes in die eigene Familie eine anspruchsvolle Aufgabe ist, die Verständnis und Einfühlungsvermögen für die Bedürfnisse des Kindes erfordern. Ebenso wichtig ist eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern. Sie bedingt Offenheit, Gesprächs- und Konfliktbereitschaft. Ziel des Grundkurses ist es, Sicherheit zu gewinnen im Umgang mit den zu betreuenden Kindern und deren Eltern.
Folgende Themen wurden im Kurs behandelt:
- Die Aufgaben der Pflegekinder-Aktion St. Gallen
- Verschiedene Formen von Muttersein
- Meine Familie mit/ohne Tageskind
- Unterschiedliche Erziehungsstile
- Gegenseitige Erwartungen
- Das Erstgespräch
- Was braucht ein Kind?
- Die Einführungszeit
- Förderliche Zusammenarbeit mit den Eltern
- Probleme und Lösungsansätze
[Fotos] |
|
Hauptversammlung der Pflegekinder-Aktion St. Gallen vom
24. April 2007, Pflegeheim St. Otmar, St. Gallen
[Fotos] |
|
Vorbereitungsseminar für Pflegeeltern 2007
Die Aufnahme eines Pflegekindes in eine Familie ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, die eine seriöse Vorbereitung bedingt. Die Pflegekinder-Aktion St. Gallen führte an drei Samstagen (17. Februar, 3. und 10. März 2007) in St. Gallen ein Vorbereitungsseminar für interessierte Pflegeeltern an Dauerpflege durch.
12 Personen setzten sich an drei Kurstagen mit wichtigen Aspekten eines Pflegeverhältnisses auseinander. Sie lernten die Aufgaben der Pflegeeltern kennen und erhielten Informationen über rechtliche und finanzielle Fragen. Wichtige Themen waren ausserdem die speziellen Bedürfnisse eines Pflegekindes, seine Herkunftsfamilie, die Besuchskontakte sowie die Zusammenarbeit mit den Behörden. Familienaufstellungen boten Einsicht in die Veränderungen der Familienstruktur und halfen, den Entscheidungsprozess für die Aufnahme eines Kindes zu unterstützen. Sei dies in Dauerpflege, Wochenpflege, Tagespflege oder auch als Kontakt- und Ferienfamilie.
Das nächste Vorbereitungsseminar findet am 9. und 23. Februar und am 1. März 2008 statt.
[Fotos] |
|
Theaterbesuch «Peter Pan» vom Samstag, 20. Januar 2007
Auf unsere Einladung haben 123 Tageseltern, Eltern und Kinder eine genussvolle Vorstellung des Familienstücks «Peter Pan»
im Theater St. Gallen besucht.
[Fotos] |
|
Weiterbildungsabend vom 17. Januar 2007 «Umgang mit Stress»
Die Pflegekinder-Aktion führte am 17. Januar 2007 einen Weiterbildungsabend zum Thema „Umgang mit Stress“ durch.
10 Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Tages- und Pflegeeltern sowie abgebende Eltern) erlebten kurze Übungssequenzen zum Stressabbau. In einer Gruppenarbeit beschäftigten sich die Teilnehmenden mit eigenen Stresssituationen und überlegten sich mögliche Bewältigungsstrategien dazu. Zum Abschluss des Abends nahm sich jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer einen Veränderungsschritt vor.
[Fotos]
|
|
Grundkurs Herbst 2006
Am Samstag, 16. und 23. September 2006 konnte die Pflegekinder-Aktion St. Gallen den zweiten Grundkurs in diesem Jahr durchführen. Der Kurs richtet sich an Tageseltern, die noch nicht oder erst seit kurzem ein Kind betreuen, sowie an Eltern und weitere interessierte Personen. Die Kurskosten werden von der Pflegekinder-Aktion St. Gallen übernommen.
Elf Frauen hatten sich angemeldet, ab zehn Personen wird der Grundkurs jeweils durchgeführt. Eine Tagesmutter fand kurz vor der Durchführung eine Stelle, eine andere hat sich kurzfristig abgemeldet. Trotzdem wurde der Grundkurs durchgeführt.
Die Erfahrung zeigt, dass die Aufnahme eines fremden Kindes in die eigene Familie eine anspruchsvolle Aufgabe ist, die Verständnis und Einfühlungsvermögen für die Bedürfnisse des Kindes erfordern. Ebenso wichtig ist eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern. Sie bedingt Offenheit, Gesprächs- und Konfliktbereitschaft. Ziel des Grundkurses ist es, Sicherheit zu gewinnen im Umgang mit den zu betreuenden Kindern und deren Eltern.
Folgende Themen wurden im Kurs behandelt:
- Die Aufgaben der Pflegekinder-Aktion St. Gallen
- Verschiedene Formen von Muttersein
- Meine Familie mit/ohne Tageskind
- Unterschiedliche Erziehungsstile
- Gegenseitige Erwartungen
- Das Erstgespräch
- Was braucht ein Kind?
- Die Einführungszeit
- Förderliche Zusammenarbeit mit den Eltern
- Probleme und Lösungsansätze
[Fotos] |
|
Von Béatrice Kohli zu Heidi Mattmüller
Am 22. August 2006 fand im Historischen Saal des Hauptbahnhofs St.Gallen die offizielle Verabschiedung von lic.phil. Béatrice Kohli statt. Nach zwölf Jahren als Mitarbeiterin, davon seit zehn Jahren Fachstellenleiterin, ist sie per 1. September in den Ruhestand getreten. Ihre Nachfolgerin ist lic.phil. Heidi Mattmüller.
[Fotos
|
|
Weiterbildungsabend vom 10. Mai 2006
Die Pflegekinder-Aktion führte am 10. Mai einen Weiterbildungsabend für ihre Tages- und Pflegeeltern und abgebenden Eltern zum Thema «Kinderängste» durch.
Anhand einer Diashow beschäftigten sich die Teilnehmenden mit den Bildern und dem Text des Bilderbuches «Ich will meine Mami» von Martin Waddell und Patrick Benson (Verlag Sauerländer, 1993). Die Geschichte der drei Eulen, die auf verschiedene Art und Weise die vorübergehende Abwesenheit ihrer Mutter zu bewältigen versuchen, animierte die Kursbesucherinnen und –besucher, sich in die Problematik der Trennungs- und Verlassenheitsängste der Kinder zu vertiefen. Die Frage, wie Erwachsene darauf verstehend und einfühlsam reagieren können, stand dabei im Zentrum.
[Fotos] |
|
|
|
|
 |